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Links & Kooperationen

Im Folgenden möchten wir einige unserer Kooperationspartner*innen und verbundene Organisationen vorstellen:

 

Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Die Freiburger Gender Studies sind Mitglied der Fachgesellschaft Geschlechterstudien // Gender Studies Association Gender e.V.

 

Die Fachgesellschaft Geschlechterstudien wurde im Januar 2010 gegründet. Sie dient dazu, die Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum weiter zu entwickeln, eine 
Verständigung über den Forschungsstand in den Geschlechterstudien zu ermöglichen, die inter- und transdisziplinäre Kooperation in 
den Geschlechterstudien und die Verankerung von Geschlechterstudien in Forschung und Lehre als eigenes Feld und in anderen akademischen Fächern zu befördern. Daher unterstützt sie die interdisziplinäre Vernetzung der Forschenden und Lehrenden in der wissenschaftlichen Geschlechterforschung in Deutschland und in internationalen Zusammenhängen. Diese Vernetzung geschieht u.a. in Sektionen, Arbeitskreisen und Netzwerken der Geschlechterforschung in allen wissenschaftlichen Disziplinen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften.

Die Fachgesellschaft ist keiner speziellen Methodologie oder Theorie, keiner Disziplin oder einem partikularen Verständnis von Geschlecht verpflichtet, sie versteht sich vielmehr als multiperspektivisches und dynamisches wissenschaftliches Netzwerk. Hier soll die vieldimensionale wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschlecht und Gender einen Ort haben.

Darüber hinaus trägt Gender e.V. zur Stärkung der Sichtbarkeit der Geschlechterstudien bei. Dies ist bildungs- und hochschulpolitisch ebenso wichtig wie gesellschaftlich, für die Forschung gleichermaßen relevant wie für die allgemeine Öffentlichkeit. Denn an einer fundierten Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen und Geschlechterverhältnissen sowie der Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit kommt heute kein Feld des Gesellschaftlichen vorbei, sei dies Gesundheit oder Ökonomie, Recht oder Kultur, Politik oder Bildung, Technik und Technologie oder Ökologie.

Um diese Vorhaben zu verwirklichen, veranstaltet Gender e.V. unter anderem jedes Jahr eine wissenschaftliche Fachtagung, die, thematisch gebündelt, den ’state of the art’ der Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum dokumentiert. Diese Tagung dient weiterhin wechselseitige Information und Vernetzung, der Entwicklung von Qualitätsstandards für die Institutionalisierung von Gender Studies sowie forschungs- und hochschulpolitischen Interventionen und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Gender e.V. hat derzeit mehr als 400 Mitglieder. Die Fachgesellschaft steht allen offen, die sich durch Forschung, Lehrtätigkeit oder Veröffentlichungen im Bereich der Geschlechterstudien wissenschaftlich ausgewiesen haben, sowie Studierenden. Ebenfalls Mitglied werden können wissenschaftliche Einrichtungen der Geschlechterforschung und andere Netzwerke, Sektionen und Arbeitsgruppen der Geschlechterforschung. 

 

 

 

Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien

 

Die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) bietet ein wissenschaftliches Forum für Fragen der Gender und Queer Studies. Die Fachzeitschrift versteht sich als Forum für aktuelle Diskussionen und vielfältige Perspektiven in der Geschlechterforschung. Die wechselnden Themenschwerpunkte suchen dabei einen breiten interdisziplinären Dialog. Eine Offenheit für Beiträge aus Technik-, Naturwissenschaften und Medizin innerhalb der Geschlechterforschung sowie eine wissenschaftstheoretische Reflexion des interdisziplinären Projekts Gender Studies liegen der fzg besonders am Herzen. Die fzg schlägt Brücken – zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen theoretischen Debatten und empirischen Studien, zwischen unterschiedlichen Disziplinen – und zeichnet so ein differenziertes Bild der komplexen Geschlechterbeziehungen. Mit dieser Vielfalt der Perspektiven auf Geschlecht erlaubt die Zeitschrift  Forschenden, Lehrenden und Studierenden einen Blick über den Tellerrand des eigenen Fachbereichs hinaus und ermöglicht zugleich außeruniversitären Interessierten eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschlechterthematik.

Als halbjährlich erscheinende peer-reviewte Fachzeitschrift veröffentlicht die fzg Artikel und Rezensionen zu wechselnden thematischen Schwerpunkten. Darüber hinaus nimmt die fzg im Rahmen eines dauerhaft offenen Calls Artikel an, die in das Profil der Zeitschrift passen. Beiträge können auf deutsch und englisch eingereicht werden. Die aktuellen Calls sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.fzg.uni-freiburg.de/

Zur Printausgabe im Webshop von BudrichUnipress.

 

 

AG Gender

 

In der AG Gender sind DoktorandInnen der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen, die an einer interdisziplinären Diskussion von Themen der Frauen- und Geschlechterforschung interessiert sind - sei es, weil sie selbst explizit zu Gender arbeiten, oder weil sie sich generell mit geschlechtertheoretischen und heteronormativitätskritischen Ideen auseinandersetzen möchten. 

Im Mittelpunkt unserer Diskussionen stehen derzeit Fragen zur Inter- und Transdisziplinarität in der Frauen- und Geschlechterforschung bzw. in den Gender Studies. Diese Fragen betreffen uns als interdisziplinäre AG, haben aber auch eine lange Tradition in den Gender Studies, die eine genuin interdisziplinäre "Disziplin" darstellen. Geschlechterforschende LiteraturwissenschaftlerInnen und LinguistInnen, SoziologInnen und KulturwissenschaftlerInnen, BiologInnen und InformatikerInnen - sie alle sind in einem Dialog zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsverständnissen, Theorietraditionen und Forschungsinteressen verbunden. 

 

Weitere Informationen über Mitglieder und Aktivitäten finden Sie hier.  

 

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