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Anne Wizorek in Freiburg: #ausnahmslos gegen sexualisierte Gewalt

Am 18. 02. 2016 findet im Historischen Kaufhaus in Freiburg ein Vortrag der Netz-Aktivistin Anne Wizorek statt. Titel des Vortrags ist "#ausnahmslos statt teilnahmslos: Gegen sexualisierte Gewalt. Immer. Überall", Beginn ist 19:30 und der Eintritt ist frei.

Hier die offizielle Bekanntmachung auf der Homepage der Stadt Freiburg:

Die Netzaktivistin Anne Wizorek kommt mit ihrem Vortrag "#ausnahmslos statt teilnahmslos: Gegen sexualisierte Gewalt. Immer. Überall" nach Freiburg. Am Donnerstag, 18. Februar, ist sie im Historischen Kaufhaus zu Gast.

Bereits mit ihrer Aktion #aufschrei, für die sie im Jahr 2013 mit dem Grimme-Preis geehrt wurde, hat die Autorin und Medienberateri Anne Wizorek auf Alltagssexismus aufmerksam gemacht.

Als Reaktion auf die Kölner Ereignisse in der Silvesternacht hat Anne Wizorek den Hashtag #ausnahmslos (Hashtag: Ein im sozialen Netzwerk Twitter verwendetes Zeichen, das Diskussionen zu einem bestimmten Schlagwort ermöglicht) mit ins Leben gerufen und wird dazu auf Einladung der städtischen Frauenbeauftragten Simone Thomas in Freiburg sprechen.

Die #ausnahmslos-Initiative wendet sich gegen Teilnahmslosigkeit: Sie fordert mehr Unterstützung für die Opfer, etwa indem sexuelle Belästigung endlich als eigenständige Straftat anerkannt wird, oder dass Opfern nicht mehr eine Mitschuld an der Tat zugeschrieben wird – wie es beispielsweise mit dem Argument der unangemessenen Kleidung oft geschieht.

Die Forderung, sich immer und überall gegen sexuelle Belästigung einzusetzen, hat die Berichterstattung über die Kölner Ereignisse kaum erfüllt. Sexuelle Übergriffe gibt es nicht erst seit Silvester. Vielmehr haben laut einer EU-weiten Umfrage ein Drittel aller Frauen körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt. Die #ausnahmslos-Initiative fordert bessere Hilfen für die Opfer durch Beratungsstellen, Polizei und Justiz.

Sexismus nicht mit Rassismus begegnen #ausnahmslos wendet sich außerdem explizit gegen das rassistische Bild von „fremden“ Tätern, die von außen eine heile Gesellschaft angreifen. Denn Sexismus gibt es in der Stammkneipe, auf dem vielbeschworenen Oktoberfest – aber auch am Arbeitsplatz und in Beziehungen.

Wie der Kampf gegen sexualisierte Gewalt ohne fremdenfeindliche Ressentiments geführt werden kann, darüber spricht Anne Wizorek. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Termin:
Donnerstag, 18. Februar, 19.30 Uhr
Historisches Kaufhaus, Eintritt frei

 

Quelle: http://www.freiburg.de/pb/,Lde/930577.html

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